Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportlerinnen und Sportler,

in den nächsten Wochen haben Sie seit 1996 bereits zum 23.Mal die Chance, Ihre Sportlerin, Ihren Sportler und Ihr Team des Jahres zu wählen.
Wie immer haben wir gemeinsam mit rheinland-pfälzischen Sportjournalisten in drei Kategorien jeweils fünf Kandidaten nominiert, die wir Ihnen in nachfolgender Übersicht kurz vorstellen möchten.
Bis 1. Januar 2019 können Sie für Ihre Favoriten abstimmen. Bitte beachten Sie, dass jeder Sportler, jede Sportlerin und jede Mannschaft mit einem bis maximal fünf (für Ihren Favoriten) Punkten bewertet werden muss.

Selbstverständlich können Sie auch weiterhin über den Original-Coupon in der November- und Dezember-Ausgabe unserer Zeitschrift Sport InForm abstimmen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Ihre Stimmabgabe – ob online oder schriftlich - grundsätzlich nur einmal gewertet wird.

Die Sieger werden am 13. Januar 2019 im Rahmen der SWR-Livesendung „Flutlicht“ ab 21.45 Uhr geehrt.

Mitmachen lohnt sich!

In diesem Sinne, liebe Sportfreunde, freuen wir uns auf eine große Beteiligung Ihrerseits. Wählen Sie mit. Es lohnt sich, denn unter allen Einsendern verlosen wir als

1. Preis:
Ein exklusives Training mit einem/einer Sportler/in der diesjährigen Landessportler-Wahl.

2. Preis:
Ein Verwöhn-Wochenende im Haus Rheinland-Pfalz in Oberjoch/Allgäu.

3. und 4. Preis:
2 x 2 Karten für den Galaabend „30 Jahre Stiftung Sporthilfe RLP“ am 12. April in Bad Münster am Stein

Prof. Dr. Lutz Thieme
Präsident Landessportbund
Jochen Borchert
Vizepräsident Leistungssport

Die nominierten Sportlerinnen, Sportler und Teams:

RICARDA FUNK (Kanuslalom/KSV Bad Kreuznach)
Die 26-Jährige weiß, wie es sich anfühlt, Sportlerin des Jahres zu sein. Bereits 2015 stand sie oben auf dem Treppchen. Auch 2018 hat die 1,70 Meter große und 53 Kilo leichte Sportsoldatin von KSV Bad Kreuznach wieder tolle Erfolge gefeiert. In Prag wurde sie Europameisterin im Kajak-Einer sowie mit der Mannschaft, bei der WM in Rio holte die Zweite des Gesamt-Weltcups Silber mit dem Team und Bronze als Solistin.
CHRISTIN HUSSONG (Leichtathletik/LAZ Zweibrücken)
2018 war das erfolgreichste Jahr in der Karriere der 1,86 Meter großen Ausnahmeathletin aus der Westpfalz. Erst gewann sie mit der Mannschaft den Winterwurf-Europacup in Leiria, dann holte sie ihren zweiten DM-Titel – und bei der Heim-EM in Berlin sicherte sie sich mit persönlicher Bestleistung von 67,90 Metern und mehr als sechs Metern Vorsprung Platz eins.
JACQUELINE LÖLLING (Skeleton/RSG Hochsauerland)
Die 23 Jahre alte Skeletonfahrerin aus Brachbach im Kreis Altenkirchen raste bei den Olympischen Winterspielen in südkoreanischen Pyoengchang zur Silbermedaille. Die Angehörige der Sportfördergruppe der Bundespolizei gewann 2018 außerdem den WM-Titel, holte Silber bei den Europameisterschaften und den Gesamtweltcup auf dem Einer-Schlitten.
GESA KRAUSE (Leichtathletik/Silvesterlauf Trier)
Die 26-Jährige feierte in den Armen von Maskottchen Berlino und warf mit strahlendem Lächeln immer wieder Kusshändchen ins Publikum. Mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt verteidigte der deutsche Lauf-Darling bei der Heim-EM in Berlin seinen Titel über 3.000 Meter-Hindernis. Am Wassergraben 200 Meter vor dem Ziel nahm Krause ihr Herz in die Hand, stürmte an der Schweizerin Fabienne Schlumpf vorbei und siegte überlegen.
MIRIAM WELTE (Bahnradsport/1. FC Kaiserslautern)
Auch im Herbst ihrer Karriere sammelt die Bahnradsprinterin vom 1. FC Kaiserslautern nach wie vor Titel am Fließband. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften im niederländischen Apeldoorn wurde die 31-Jährige zweimal Weltmeisterin. Sie errang zum zweiten Mal Gold im 500-Meter-Zeitfahren und gewann mit Pauline Grabosch und Kristina Vogel im Teamsprint.
 
PASCAL ACKERMANN (Radrennsport/RW Edelweiß Kandel)
Der 24-Jährige vom Team Bora-hansgrohe ist im Profiradsport der Aufsteiger der Saison. Mit mehreren Etappensiegen (u.a. bei der Tour de Romandie, der Dauphiné und der Polen-Rundfahrt) machte sich der ehemalige Schüler des Kaiserslauterner Heinrich-Heine-Gymnasiums in der UCI WorldTour einen Namen. Zudem gewann er erstmals die Deutsche Meisterschaft der Straßen-Rennradfahrer.
DENIS KUDLA (Ringen/SV Alemannia Nackenheim)
Seit seinem überraschenden Bronze-Gewinn in Rio liefert der 23 Jahre alte Ausnahmeathlet weiter ab. Zwei Jahre, nachdem er die erste Olympiamedaille für Deutschlands Ringer seit 2008 geholt hatte, glänzte der eher zu den zurückhaltenden Zeitgenossen zählende 1,85 Meter-Mann als Sieger der Thor-Masters in Dänemark und als Dritter bei der EM in Russland.
MATHIAS MESTER (Para-Leichtathletik/1. FC Kaiserslautern)
Für seinen Frohsinn und seine weiten Würfe mit dem Speer ist Mathias Mester bekannt. Als mehrfacher Welt- und Europameister sowie Paralympics-Silbermedaillengewinner hat der frühere Kreisliga-Kicker nie klein beigegeben und seinen Weg im Leistungssport gemacht – ohne dabei den Bodenkontakt zu verlieren. 2018 glänzte der 32-Jährige vom 1. FC Kaiserslautern als IPC-Europameister.
JASON OSBORNE (Rudern/Mainzer Ruder-Verein)
Souverän mit einem Vorsprung von knapp zwei Sekunden sicherte sich das 24 Jahre alte Kraftpaket bei den Weltmeisterschaften im bulgarischen Plowdiw Gold im Leichtgewichts-Einer. Zuvor hatte sich das Ass vom Mainzer Ruder-Verein bereits bei seinen Siegen auf den Weltcup-Regatten in Belgrad und Linz in Galaform präsentiert. Mit Platz sieben im Zeitfahren bei der DM der Straßenradfahrer bewies Osborne seine Vielseitigkeit.
RICHARD SCHMIDT (Rudern/RV Treviris Trier)
Auch mit inzwischen 31 Lenzen zählt das Aushängeschild des RV Treviris Trier nicht nur zu den ganz großen Routiniers, sondern auch zu den Top-Leistungsträgern im Deutschlandachter. Das Jahr 2018 hätte für das DRV-Paradeboot nicht besser laufen können. Bei der WM in Plowdiw holten Schmidt und Co. ebenso Gold wie bei der EM in Glasgow.
 
AV 03 SPEYER (Gewichtheben)
Was Bayern München im Fußball, das ist der AV 03 Speyer im Gewichtheben. Die Pfälzer wurden zum fünften Mal Deutscher Mannschaftsmeister – und holten nun den Titel jetzt zum vierten Mal in Folge. Damit haben die starken Männer und Frauen um Superschwergewichtler Almir Velagic und Jürgen Spieß Geschichte geschrieben.
GSV NEUWIED (Gehörlosen-Tennis)
Urs Breitenberger (2.v.r.) und Hans Tödter (2.v.l.) gewannen mit der Gehörlosen-Tennis-Nationalmannschaft sowohl den WM-Titel im Doppel als auch in der Mannschaftswertung. Damit holten der 31-jährige Breitenberger, der in diesem Jahr auch drei DM-Titel errungen hatte, und der 36-jährige Tödter nach 15 Jahren den Mannschafts-Titel wieder nach Deutschland zurück.
TEAM LOTTO/KERN-HAUS (Rennradsport)
„Wir fahren Erfolge!“ – so lautet das Motto des Radsportteams mit Sitz in Weitersburg. Und diesem Motto wurde es auch 2018 wieder gerecht. So gewann das junge Team um den Sportlichen Leiter Florian Monreal erneut die Rad-Bundesliga. Joshua Huppertz wurde dabei Zweiter der Einzelwertung. Außerdem feierten die Schwarz-Gelben mehrere Achtungserfolge bei der Deutschlandtour, die überwiegend durch Rheinland-Pfalz führte.
TG NIEDER-INGELHEIM (Aerobicturnen)
Patricia Steinjan und Paul Engel wurden nicht nur Deutsche Meister in der Kategorie Mixed Pairs, sie standen auch im Einzel der Frauen und Männer ganz oben auf dem DM-Treppchen. Darüber hinaus belegten die Abiturientin und der Polizeikommissar-Anwärter jeweils den ersten Platz bei den International Aerobic-Championships in Phoenix und den Slowak Open.
TTG BINGEN-MÜNSTER-SARMSHEIM (Tischtennis)
Mit dem Titel des Deutschen Vize-Meisters krönten die Asse von Cheftrainer Frank Liesenfeld eine herausragende Saison. Und um ein Haar wären die Frauen vom Rhein-Nahe-Eck sogar Deutscher Meister geworden. Gegen das Starensemble der DJK Kolbermoor waren Yuan Wan und Co. im Play-off-Rückspiel in Bayern ganz dicht dran am Coup. Aber auch so war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.
 
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Abstimmung ist noch bis zum 1. Januar 2019 möglich.

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